Fragen und Antworten

Allgemeine Fragen

Die Auszahlung des Klimabonus für das Jahr 2022 erfolgt bis Mitte Oktober, wenn Sie bereits im ersten Halbjahr 2022 183 Tage in Österreich mit Hauptwohnsitz gemeldet waren. Sollten Sie erst im Laufe des Jahres 2022 nach Österreich gezogen sein, dann erfolgt die Auszahlung nach Jahresende, im Februar 2023.

Haben Sie Ihre Bankverbindung bei FinanzOnline angegeben? Dann wird das Geld im September oder Oktober 2022 rasch auf Ihrem Konto ankommen.

Alternativ kommt der Klimabonus als Gutschein direkt zu Ihnen nach Hause. Er wird dabei als RSa-Brief versandt, um maximale Sicherheit zu gewährleisten. Bis alle Gutscheine verschickt sind, wird es mehrere Wochen dauern. So kann garantiert werden, dass alle Gutscheine sicher zugestellt werden.

Der Klimabonus ist eine Bonuszahlung und ein direkter Ausgleich für den neuen CO₂-Preis.

Alle Bürgerinnen und Bürger in Österreich bekommen den Klimabonus. Er wird einmal pro Jahr automatisch ausgezahlt. Im Jahr 2022 bekommen Erwachsene 500 Euro pro Person. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren bekommen die Hälfte, also 250 Euro pro Kind.

Der CO₂-Preis tritt in Österreich am 1. Oktober 2022 in Kraft. Er ist Teil der „Ökosozialen Steuerreform“. Und wichtig für den Klimaschutz. Klimaschädliches CO₂ erhält damit einen Preis. Das soll ein Anreiz dafür sein, dass weniger CO₂ ausgestoßen wird.

Das Geld, das durch den CO₂-Preis eingenommen wird, wird durch den Klimabonus an die Menschen weitergegeben. Der Klimabonus soll die Menschen motivieren, auf klimafreundliche Alternativen umzusteigen. Er ist aber auch ein Ausgleich für Menschen, für die der Umstieg auf solche Alternativen noch nicht möglich ist.

CO₂ oder Kohlendioxid ist ein Treibhausgas und entsteht bei der Erzeugung von Strom und Wärme, durch den Autoverkehr, in der Industrie, aber auch in privaten Haushalten – überall dort, wo noch immer Öl und Erdgas als Energiequelle benötigt werden. Ein Anstieg des CO₂ in der Atmosphäre gilt als einer der Haupttreiber der Erderwärmung und des menschengemachten Klimawandels.

CO₂ ist also eine der Ursachen für die Erderwärmung und den Klimawandel. Eine Steuer auf CO₂ macht klimaschädliches Verhalten teurer.

Der Anti-Teuerungsbonus ist eine einmalige Zusatzzahlung zum Klimabonus. Diese Zusatzzahlung ist eine direkte Entlastungsmaßnahme für die Menschen in Österreich. 2022 bekommen alle Anspruchsberechtigten über 18 Jahren 500 Euro: 250€ Klimabonus und 250€ Anti-Teuerungsbonus. Für Kinder und Jugendliche gibt es die Hälfte.

Nein, der Anti-Teuerungsbonus wird nur für das Jahr 2022 ausgezahlt. Ab 2023 gibt es den vom Wohnort abhängigen Klimabonus. Die genaue Höhe des Klimabonus für 2023 wird erst festgelegt und orientiert sich an der Entwicklung des CO2-Preises.

Den Klimabonus bekommen alle, die im Anspruchsjahr für mindestens 183 Tage ihren Hauptwohnsitz in Österreich haben – unabhängig vom Alter oder der Herkunft und Staatsbürgerschaft.

Das 'Anspruchsjahr' ist dabei jeweils das Jahr, für das der Klimabonus ausgezahlt wird.

Man erhält den Klimabonus automatisch, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Er wird an alle ausgezahlt, die im jeweiligen Jahr für mindestens 183 Tage ihren Hauptwohnsitz in Österreich haben.

Grundsätzlich bekommen Sie den Klimabonus einmal pro Jahr, ohne dass Sie dafür etwas machen müssen. Es gibt dabei allerdings zwei Möglichkeiten, wie das Geld ausbezahlt werden kann:

Möglichkeit 1: Überweisung auf Ihr Konto

Wenn Ihre Kontodaten zur Verfügung stehen und aktuell sind, wird das Geld auf dieses Konto überwiesen. Das ist möglich:

  • wenn Ihre aktuelle Bankverbindung auf FinanzOnline angegeben ist. Die Bankverbindung besteht aus der internationalen Kontonummer (IBAN) für Ihr Konto. Sie finden die IBAN auf Ihrer Bankkarte oder über eine Nachfrage bei Ihrer Bank.

  • wenn Sie für Ihr Kind oder Ihre Kinder Familienbeihilfe bekommen und die Familienbeihilfe auf Ihr Konto überwiesen wird. Dann bekommen Sie den Klimabonus für Ihr Kind oder Ihre Kinder auf dasselbe Konto.

  • wenn Sie Pensionisti:in sind und Ihre Pension auf Ihr Konto überwiesen wird.

Bitte überprüfen Sie noch heute, ob Ihre Bankverbindung bei FinanzOnline stimmt. Dann kann der Klimabonus einfach auf Ihr Konto überwiesen werden.

FinanzOnline ist eine Internet-Plattform, auf der Anträge und Formulare an das Finanzamt einfach online übermittelt werden können. Für die Anmeldung zu FinanzOnline brauchen Sie einen Login-Code, die Bürgerkarte oder die Handysignatur. Diese können Sie beim Finanzamt beantragen.

Möglichkeit 2: Klimabonus kommt per Post als RSa-Brief

Alle Personen, von denen keine aktuelle Bankverbindung vorhanden ist, bekommen einen RSa-Brief mit dem Klimabonus. Ein RSa-Brief ist ein Brief von einer Behörde. Er darf nur der Empfängerin oder dem Empfänger persönlich übergeben werden. Wenn Sie die Postbotin oder der Postbote nicht zu Hause antrifft, können Sie den Brief mit einem Ausweis auf Ihrem Postamt abholen.

  • Sie können den Gutschein in über 10.000 Annahmestellen in ganz Österreich einlösen. Eine Sammlung der Einlösestellen finden Sie hier.

  • Sie können den Gutschein in den Filialen der bank99 in Bargeld umtauschen. Eine Liste der Filialen finden Sie unter bank99.at/standorte

Nein, Sie müssen sich nicht bei FinanzOnline registrieren, um den Klimabonus zu bekommen. Aber Sie können sich bei FinanzOnline registrieren und Ihre Bankverbindung angeben, wenn der Klimabonus direkt auf Ihr Konto überwiesen werden soll.

Für das Jahr 2022 ist die Frist bereits abgelaufen. Wenn Ihnen der Klimabonus ab 2023 direkt aufs Konto überwiesen werden soll, können Sie sich jetzt bei FinanzOnline registrieren und Ihre Bankverbindung hinterlegen.

Eine Bankverbindung besteht aus der IBAN. Ihre IBAN finden Sie auf Ihrer Bankkarte oder fragen Sie bei Ihrer Bank nach.

Dieser Link führt Sie zur Registrierung bei FinanzOnline.

Ja. Der Klimabonus wird auch an Personen ausgezahlt, die arbeitslos gemeldet sind.

Nein. Der Klimabonus wird nicht auf andere staatliche Leistungen wie die Mindestsicherung angerechnet. Der Klimabonus hat keinen Einfluss darauf, ob Sie Anspruch auf eine staatliche Leistung haben oder nicht.

Durch den Anti-Teuerungsbonus kommt es 2022 zu einer einmaligen Erhöhung des Klimabonus. Dieser setzt sich dann aus einem Sockelbetrag von 250 Euro und dem Anti-Teuerungsbonus von 250 Euro zusammen. Menschen mit sehr hohen Einkommen sind weniger von der Teuerung betroffen. Wer mehr als 90.000 Euro im Anspruchsjahr verdient, zahlt darum für seine 250 Euro Anti-Teuerungsbonus auch Einkommenssteuer.

Ja, auch geflüchtete Menschen bekommen den Klimabonus. Die Voraussetzungen dafür sind:

  • dass sie sich rechtmäßig, also nicht illegal, in Österreich aufhalten,

  • dass sie für mindestens 183 Tagen ihren Hauptwohnsitz in Österreich haben.

Wie hoch ist der Klimabonus?

Im Jahr 2022 bekommt jede Bürgerin und jeder Bürger 500 Euro, Kinder unter 18 Jahren bekommen jeweils die Hälfte, also 250€.

Der Klimabonus wurde für das Jahr 2022 erhöht, um den Menschen in Österreich eine Unterstützung gegenüber der aktuellen Teuerungswelle zu bieten. Für das Jahr 2022 bekommen alle Anspruchsberechtigten über 18 Jahren 500 Euro. Für Kinder und Jugendliche gibt es die Hälfte.

Nein. Ab 2023 wird der Klimabonus, wie ursprünglich geplant, regional gestaffelt. Wie die Staffelung funktioniert, wird in den folgenden Fragen beschrieben.

Ab 2023 wird der Klimabonus mit einem Regionalausgleich ausgezahlt.

Der Klimabonus besteht dann aus zwei Elementen:

  • einem fixen Grundbetrag, der auch Sockelbetrag genannt wird.

  • einem zusätzlichen Regionalausgleich. Die Höhe des Regionalausgleichs hängt davon ab, wo man seinen Hauptwohnsitz hat.

Der Sockelbetrag ist für alle Menschen in Österreich gleich. Der Sockelbetrag soll höhere Kosten bei Wohnen und Konsum ausgleichen.

Der Regionalausgleich berücksichtigt regionale Unterschiede: In Regionen mit schlechterer Infrastruktur und weniger öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Regionalausgleich höher. Menschen in diesen Regionen müssen mehr Geld für ihre Fortbewegung ausgeben. Der Regionalausgleich soll diese Kosten abdecken. Die endgültige Höhe Ihres Klimabonus setzt sich aus dem Sockelbetrag und dem Regionalausgleich zusammen.

Menschen mit Behinderung, die öffentliche Verkehrsmittel nicht benutzen können, bekommen den Sockelbetrag und den vollen Betrag des Regionalausgleichs. Dazu muss im Behindertenpass eingetragen sein, dass die 'Benützung öffentlicher Verkehrsmittel wegen dauerhafter Mobilitätseinschränkung aufgrund einer Behinderung nicht zumutbar' ist.

Die Höhe des Klimabonus für 2023 und die Jahre danach wird erst festgelegt. Diese orientiert sich an der Entwicklung des CO2-Preises, um eine zielgerichtete Entlastung bieten zu können.

Die unterschiedliche Höhe des Klimabonus ergibt sich aus regionalen Unterschieden. Es gibt vier Kategorien von Regionen. Diese unterscheiden sich dadurch, wie gut die Infrastruktur ist: Wie weit ist die nächste Volksschule entfernt? Gibt es in der Nähe Ämter? Wo ist das nächste Krankenhaus? Öffentliche Verkehrsmittel sind auch wichtig: Gibt es in der Region öffentliche Verkehrsmittel? Welche öffentlichen Verkehrsmittel und wie viele öffentliche Verkehrsmittel gibt es? Wie oft fahren die öffentlichen Verkehrsmittel?

Die vier Kategorien wurden von der Statistik Austria erstellt. Die Statistik Austria ist das statistische Amt der Republik Österreich. Sie erhebt, sammelt, analysiert und veröffentlicht amtliche Statistiken für Österreich.

Die vier Kategorien:

Kategorie 1: Städtische Zentren mit sehr guter Infrastruktur und sehr guter Ausstattung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wien fällt in die Kategorie 1. Wie hoch ist der Klimabonus in Regionen der Kategorie 1? Der Regionalausgleich beträgt 0 Prozent des Sockelbetrags.

Kategorie 2: Städtische Zentren mit guter Infrastruktur und guter Ausstattung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In die Kategorie 2 fallen zum Beispiel Graz, Salzburg, Klagenfurt oder St. Pölten. Wie hoch ist der Klimabonus in Regionen der Kategorie 2? Der Regionalausgleich beträgt 33 Prozent des Sockelbetrags.

Kategorie 3: Städtische Zentren und das Umland von Zentren, wo es eine grundlegende Ausstattung mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder eine gute grundlegende Ausstattung mit öffentlichen Verkehrsmitteln gibt. In die Kategorie 3 fallen zum Beispiel Groß-Enzersdorf, Wolfsberg oder Mittersill. Wie hoch ist der Klimabonus in Regionen der Kategorie 3? Der Regionalausgleich beträgt 66 Prozent des Sockelbetrags.

Kategorie 4: Ländliche Gemeinden und Gemeinden, wo es nur eine grundlegende Ausstattung mit öffentlichen Verkehrsmitteln gibt. In die Kategorie 4 fallen zum Beispiel Mariazell, Werfen oder Sölden. Wie hoch ist der Klimabonus in Regionen der Kategorie 4? Der Regionalausgleich beträgt 100 Prozent des Sockelbetrags.

Nein. Wie viel Sie verdienen hat keinen Einfluss auf den Klimabonus.

Nein. Der persönliche CO₂-Verbrauch spielt keine Rolle für die Höhe des Klimabonus, aber bei klimafreundlichem Verhalten bleibt mehr vom Bonus übrig. Denn Klimaschädliche Aktivitäten werden durch den CO₂-Preis teurer.

Kinder und Jugendliche

Ja. Der Klimabonus wird an alle Menschen ausgezahlt, die im jeweiligen Jahr zumindest 183 Tage in Österreich ihren Hauptwohnsitz haben. Das bedeutet: Babys ab einem Alter von 183 Tagen, die bis zum 31. Dezember des Anspruchsjahres 183 Tage in Österreich mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, haben schon Anspruch auf den Klimabonus.

Kinder, die in dem Jahr, für das der Klimabonus ausgezahlt wird, noch nicht 18 Jahre alt werden, bekommen den halben Klimabonus ausgezahlt. Der Klimabonus wird an die Person ausgezahlt, an die auch die Familienbeihilfe ausgezahlt wird.

Sobald das Kind volljährig ist, wird der Klimabonus direkt auf das Konto des Kindes ausgezahlt oder als Gutschein mit RSa-Brief an den Hauptwohnsitz zugestellt.

Wenn Ihr Kind in dem Jahr, für das der Klimabonus ausgezahlt wird, 18 Jahre alt wird, bekommt es den gesamten Klimabonus und nicht nur die Hälfte. Der Klimabonus wird auf das Konto Ihres Kindes überwiesen oder als Gutschein mit einem RSa-Brief zugestellt.

Wenn Sie für Ihr Kind Familienbeihilfe beziehen und dieses im Anspruchsjahr noch nicht 18 Jahre alt ist, wird der Klimabonus für das Kind auf das angegebene Konto überwiesen, auf das auch die Familienbeihilfe gezahlt wird. Wenn Sie keine Familienbeihilfe beziehen, wird der Klimabonus direkt an Ihr Kind ausgezahlt, entweder auf dessen Konto oder als Gutschein per RSa-Brief.

Wenn Eltern für Kinder unter 18 Jahren keine Familienbeihilfe bekommen, wird der Klimabonus als Gutschein mit einem RSa-Brief zugestellt.

CO₂-Preis

Der CO₂-Preis ist eine Bepreisung von Kohlendioxid-Emissionen. CO₂ oder Kohlendioxid entsteht bei der Erzeugung von Strom und Wärme, durch den Autoverkehr, in der Industrie, aber auch in privaten Haushalten. CO₂ ist ein Treibhausgas und eine der Ursachen für die Erderwärmung und den Klimawandel. Der CO₂-Preis erhöht den Preis für Kohlendioxid. Ziel der CO₂-Steuer ist: umweltfreundliches Verhalten fördern und die Auswirkungen von CO₂-Emissionen auf das Klima, also zum Beispiel die Erderwärmung, verringern.

Der CO₂-Preis wird in Österreich am 1. Oktober 2022 eingeführt. Er ist ein wichtiger Teil der ökosozialen Steuerreform, die die österreichische Regierung im Oktober 2021 präsentiert hat.

Der CO₂-Preis beträgt im Jahr 2022 30 Euro pro Tonne CO₂. Bis 2025 steigt der Preis dann auf 55 Euro pro Tonne CO₂. Wenn der CO₂-Preis erhöht wird, wird auch der Klimabonus automatisch erhöht. Die Einnahmen aus der CO₂-Steuer gehen mit dem Klimabonus direkt an die Bürgerinnen und Bürger zurück.

Datenschutz

  • Familienname und Vorname

  • Geburtsdatum

  • die Adresse des Hauptwohnsitzes einer Person

  • verschlüsselte bereichsspezifische Personenkennzeichen. Bereichsspezifische Personenkennzahlen werden von einer Behörde zur sicheren Verwaltung von Daten erstellt. Wenn dann andere Behörden bereichsspezifische Personenkennzahlen für die Datenverarbeitung für E-Government-Dienste benötigen, werden die Personenkennzahlen verschlüsselt weitergegeben. E-Government-Dienste sind Dienste und Leistungen von Behörden, die Bürgerinnen und Bürger über das Internet in Anspruch nehmen können. FinanzOnline ist zum Beispiel die E-Government-Plattform der Finanzverwaltung. Welche verschlüsselten bereichsspezifischen Personenkennzahlen (vbPK) sind im Zusammenhang mit dem Klimabonus wichtig? Für Gesellschaft und Soziales (vbPK-GS), Steuern und Abgaben (vbPK-SA), Sozialversicherung (vbPK-SV), Verkehr und Technik (vbPK-VT), Personenidentität und Bürgerrechte (vbPK-ZP)

  • die internationale Kontonummer (IBAN)

  • Daten zur Familienbeihilfe und

  • Daten von Menschen mit Behinderung, die nachweisen, dass die Eintragung „Benützung öffentlicher Verkehrsmittel wegen dauerhafter Mobilitätseinschränkung aufgrund einer Behinderung nicht zumutbar“ vorhanden ist.

Alle Stellen, die notwendige Daten haben, übermitteln diese an das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie. Das Klimabonusgesetz erlaubt, dass diese Daten weitergegeben werden.

Zum Beispiel:

  • Das Bundesministerium für Inneres stellt Meldedaten zur Verfügung. Damit kann der Hauptwohnsitz einer Person ermittelt werden.

  • Das Bundesministerium für Finanzen stellt die internationale Kontonummer sowie Daten in Bezug auf die Familienbeihilfe zur Verfügung.

  • Das Sozialministerium liefert Daten in Bezug auf eine eingeschränkte Mobilität von Menschen mit Behinderung.

  • Die Pensionsversicherungen stellen Kontodaten zur Verfügung.

Ja. Alle geltenden Bestimmungen zum Datenschutz werden selbstverständlich eingehalten. Das Klimabonusgesetz erlaubt, dass das Bundesministerium für Klimaschutz alle Daten verarbeiten darf, die für die Auszahlung des Klimabonus notwendig sind. Die Verwaltung der Daten erfolgt gemäß den Bestimmungen des Datenschutzgesetzes (BGBl. I Nr. 165/1999) und der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union.

Personenbezogene Daten werden nur verarbeitet, wenn es wirklich erforderlich ist: Der Grundsatz der Datenminimierung aus der Datenschutz-Grundverordnung muss eingehalten werden. Der Grundsatz der Datenminimierung bedeutet: Es sollen nur die Daten verarbeitet werden, die für den jeweiligen Zweck erforderlich sind. Es werden auch die Datensicherheitsmaßnahmen, die in der Datenschutz-Grundverordnung festgelegt sind, eingehalten.